{"id":1064,"date":"2015-01-15T00:07:57","date_gmt":"2015-01-14T22:07:57","guid":{"rendered":"http:\/\/obwegeser.com\/?p=1064"},"modified":"2020-05-25T15:53:53","modified_gmt":"2020-05-25T13:53:53","slug":"stress-und-nahrungsaufnahme","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/maylandt.com\/?p=1064","title":{"rendered":"Stress und Nahrungsaufnahme"},"content":{"rendered":"<p><em><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignleft wp-image-1210 size-full\" src=\"http:\/\/maylandt.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/zeitruck-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1400\" height=\"933\" srcset=\"http:\/\/maylandt.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/zeitruck-1.jpg 1400w, http:\/\/maylandt.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/zeitruck-1-300x200.jpg 300w, http:\/\/maylandt.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/zeitruck-1-1024x682.jpg 1024w, http:\/\/maylandt.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/zeitruck-1-768x512.jpg 768w, http:\/\/maylandt.com\/wp-content\/uploads\/2015\/01\/zeitruck-1-600x400.jpg 600w\" sizes=\"auto, (max-width: 1400px) 100vw, 1400px\" \/><br \/>\nManche Menschen essen als Reaktion auf Stress weniger, manche mehr. Innovative Methoden im Umgang mit stressbezogenem Essverhalten k\u00f6nnen zur Gewichtskontrolle beitragen und den zu Grunde liegenden Stress reduzieren.<\/em><br \/>\n<a href=\"http:\/\/www.eufic.org\/article\/de\/page\/FTARCHIVE\/artid\/Stress_und_Nahrungsaufnahme\/\"><br \/>\n<\/a><strong>Akuter und chronischer Stress im Vergleich<a href=\"http:\/\/www.eufic.org\/article\/de\/page\/FTARCHIVE\/artid\/Stress_und_Nahrungsaufnahme\/\"><br \/>\n<\/a><\/strong>Nehmen wir eine unmittelbare Bedrohung wahr (akuter Stress), sendet das Gehirn ein Signal an eine Reihe von Systemen, inklusive dem Hypothalamus-Hypophysen-Nebennieren System (HPA), und aktiviert die Stresshormone. Diese Aktivierung l\u00f6st eine Kaskade von Ereignissen aus, um den K\u00f6rper auf \u201aAktion\u2018 vorzubereiten. Beispielsweise wird Glukose mobilisiert, um Muskeln und Gehirn zu versorgen; die Wahrnehmung ist gesch\u00e4rft, das Herz schl\u00e4gt schneller und die Atmung beschleunigt sich. Allgemein ist dies als \u201eKampf oder Flucht\u201c-Reaktion bekannt, einen evolution\u00e4ren \u00dcberlebensmechanismus der uns eine schnelle Reaktion auf lebensbedrohliche Ereignisse erm\u00f6glicht.<\/p>\n<p>Bei einer gesunden Stressreaktion steigt der Spiegel von Stresshormonen wie Adrenalin und Cortisol um den Anforderungen der Situation zu entsprechen und f\u00e4llt nach deren Ende auch schnell ab. Bei chronischem Stress wirken die Stresshormone \u00fcber l\u00e4ngere Zeit, besonders Cortisol, und der K\u00f6rper kehrt eventuell nicht zur Hom\u00f6ostase (einem gesunden Erholungszustand) zur\u00fcck. Dies kann drastische Folgen f\u00fcr die Gesundheit haben und sich negativ auf Immun-, Herz-Kreislauf- und Zentralnervensystem auswirken.<\/p>\n<p><strong>Stress und Essverhalten<\/strong><br \/>\nBei akutem starkem Stress, wie etwa einer ernsten k\u00f6rperlichen Bedrohung, wird unser Appetit unterdr\u00fcckt.1 Sch\u00e4tzungen nach essen etwa 30% der Menschen weniger unter Stress, w\u00e4hrend die Mehrheit mehr isst.2 Das HPA Stressreaktionssystem verl\u00e4uft \u00fcber dieselben Nervenbahnen wie die Kontrolle der Nahrungsaufnahme und gilt als Schl\u00fcssel zur Erkl\u00e4rung sowohl von \u00dcberern\u00e4hrung als auch von Unterern\u00e4hrung.2<\/p>\n<p><strong>Individuelle Reaktionen<\/strong><br \/>\nRatten, die normales Futter erhalten, fressen als Reaktion auf Stress weniger und verlieren Gewicht. Sie fressen allerdings mehr wenn sie schmackhaftes statt normalem Futter erhalten, was nahelegt, dass wohlschmeckendes Essen m\u00f6glicherweise die Symptome von Stress mildern kann.<\/p>\n<p>Uns Menschen steht st\u00e4ndig wohlschmeckendes Essen zur Verf\u00fcgung. Manche verwenden Essen als Methode, um Stress abzubauen und negativen Gef\u00fchlszust\u00e4nden entgegenzuwirken, andere hingegen nicht. Bei Menschen, die ihre Nahrungsaufnahme streng kontrollieren (zur\u00fcckhaltende Esser oder jemand auf Di\u00e4t), kann Stress ihre bewusste Kontrolle au\u00dfer Kraft setzen und so zum \u00dcberverzehr von Nahrungsmittel f\u00fchren deren Verzehr eigentlich eingeschr\u00e4nkt war.1 Die F\u00e4higkeit, zwischen Hunger und anderen unangenehmen internen Zust\u00e4nden wie Stress zu unterscheiden, variiert von Person zu Person.3 Es wird angenommen dass Menschen, die mehr \u201aim Einklang\u2018 mit ihrem Appetit und Metabolismus stehen, m\u00f6glicherweise auch als Reaktion auf Stress weniger essen.<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.eufic.org\/article\/de\/page\/FTARCHIVE\/artid\/Stress_und_Nahrungsaufnahme\/\">Lesen Sie mehr dar\u00fcber<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Manche Menschen essen als Reaktion auf Stress weniger, manche mehr. 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